Implantate Hintergrundinformation - Zahnarzt Dr. Budweg 2016

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Implantate Hintergrundinformation

Spezielle Infos
MinimalInvasive Methode der Implantation - Champions Implantate


Bei dieser Methode werden chirurgische Schlüssellochtechniken eingesetzt, um die unvermeidliche Belastung des Implantatbettes so gering wie möglich zu halten.


Unterschiede der Implantationsverfahren:

Bei den herkömmlichen Verfahren wird der Kieferknochen in einer Operation freigelegt indem das Zahnfleisch und die ernährende Knochenhaut vom Knochen abgelöst werden. In den freiliegenden Knochen wird dann ein für das gewählte Implantat passender Schacht gefräst, das Implantat eingesetzt und Knochenhaut und Zahnfleisch wieder darüber geklappt und zugenäht. Durch die großflächige Wunde kommt es dann für einige Tage zu starken Schwellungen und Wundschmerzen sowie zu einer Mangelernährung des Knochens, da die ernährende Knochenhaut erst wieder anwachsen muss. In dieser Phase besteht wegen der großen Knochenwunde die Gefahr einer Kieferknochenentzündung. Die Einheilung des Implantates dauert dann drei bis sechs Monate, manchmal auch noch länger. In dieser Zeit kann das herkömmliche Implantat nicht belastet werden und die Zahnlücke muss gewöhnlich mit einer herausnehmbaren Prothese provisorisch versorgt werden.

Nach drei bis sechs Monaten, manchmal auch länger, wird in einer zweiten Operation das Implantat dann freigelegt, indem das Zahnfleisch wieder aufgeschnitten und eine zahnfleischformende Verlängerung (Sulcusformer) in das Implantat eingeschraubt wird. Die neue Zahnfleischwunde muss dann wiederum abheilen. Erst anschließend können Abformungen für die Herstellung des Zahnersatzes gemacht werden.

Minimalinvasive Implantate werden dagegen nach einer sehr schmalen Vorbohrung direkt durch das Zahnfleisch in den Knochen eingesetzt. Dabei entsteht kaum eine Blutung, die Knochenhaut wird nicht geschädigt und kann den umgebenden Knochen sofort weiter gut ernähren und die Heilung fördern. Da keine offene Wunde entstanden ist, braucht auch nichts genäht zu werden und es entstehen in aller Regel weder Schwellungen noch Wundschmerzen. Häufig treten gar keine Schmerzen auf, manchmal ein leichtes Druckgefühl in den ersten zwei Tagen nach der Implantation. Die  Einheilung des Implantats dauert dann ca. acht Wochen. Eine Zahnlücke kann aber in den allermeisten Fällen am Tag der Implantation bereits festsitzend geschlossen werden. Die endgültige Versorgung erfolgt dann innerhalb der ersten zwei Wochen oder nach acht Wochen je nach Notwendigkeit des Falles. In vielen Fällen ist sogar eine Sofortbelastung der Implantate möglich, ähnlich wie bei künstlichen Hüftgelenken.


Zur Verlustquote ist zu sagen:

- konventionelle Implantate
95% der Implantate sind nach 20 Jahren noch intakt. Allerdings erst gezählt ab Einsetzen der Krone, was bis zu einem Jahr dauern kann. Alle vorher verloren gegangenen Implantate sind in der Langzeitstudie nicht erfasst.

- minimalinvasive Implantate
95% der Implantate sind nach zwölf Jahren intakt, aber - gerechnet bereits ab dem Tag der Implantation.


Weitere ausführliche Informationen finden Sie unter www.mimi-info.de

 
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